Barrierefrei Wohnen steigert die Lebensqualität

Der Begriff “Barrierefrei” ist flexibel und dynamisch. Es ist gleichzeitig ein Konzept, das individuelle Wünsche und persönliche Anforderungen berücksichtigt, ohne gleichzeitig neue Hindernisse aufzubauen. Damit ist Barrierefreiheit weit mehr als nur der begriffliche Ersatz der diskriminierenden Adjektive “senioren-, alten- oder behindertengerecht”. “Barierefrei” ist auch immer vorsorglich, was so viel bedeutet, dass der normale Lebensablauf eines Menschen berücksichtigt wird und eine Wohnung und das Umfeld so gestaltet ist, dass man darin alt werden kann.

Barrierefreies Bauen und Wohnen ist ein Thema, das gerade auch junge Familien mit Nachwuchs angeht. Denn nicht nur Rollstuhlfahrern wird das Leben ohne Angst vor der Schwelle erleichtert. Wer schon einmal versucht hat, mit einem Kinderwagen und Einkaufstüten auf dem Arm über ein paar Treppen zu kommen, kennt das Problem ebenfalls.

Zimmereingänge ohne Schwelle, ebenerdige Hauseingänge oder breitere Türen sind dann kein überflüssiger Luxus. Dazu kommt, dass, unabhängig vom Alter, jeder in seinem Leben statistisch fünf bis sieben Jahre nur eingeschränkt beweglich ist. Sei es durch Sportverletzungen, Unfälle im Alltag oder im Berufsleben.

Bauherren sollten schon bei der Planung des Eigenheimes barrierefreies Wohnen mit einbeziehen. Denn wer frühzeitig plant, kann richtig Geld sparen. Tatsächlich sind nachträgliche Baumaßnahmen oft kostspielig. Zudem weist das auf einen höheren Wiederverkaufswert einer barrierefreien Immobilie hin.

Hierzu wurde unser Haustyp Ökovital 60 ausgerichtet.

Die Bungalow Bauweise vereint alle Wohnräume auf einer Ebene im Erd-geschoss. Durch den Wegfall von Treppen wird diese Bauweise Alltagsansprüchen aller Altersklassen gerecht.

Wird heute ein Bungalow gebaut, gibt es für Bauherren mit Blick auf die Zukunft viele Möglichkeiten, das Haus zu einem späteren Zeitpunkt auch komplett umzu-bauen. Falls der Bungalow einmal auf-gestockt werden soll, können bereits der vorgesehene Treppenaufgang und der dann notwendige Durchbruch schon in die aktuellen Planungen mit einbezogen werden – ohne optisch negativ aufzufallen.

Ob die begehbare Dusche, das Rollstuhl-gerechte Bad, der Einsatz von breiten Türen, die pflegeleichten Kunststofffenster mit Thermoglas (3-fach) für ein ausge-glichenes Raumklima, die wartungsfreie Heizung oder einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage. Dies alles kann ein unbeschwertes Wohnen erleichtern.